Endothel-MikroskopMit dem hochtechnologischen, mit der aktuellsten Software ausgestatteten Spiegelmikroskop EM-3000 kann die Endothel-Zellschicht isoliert dargestellt werden. Die vom Mikroskop gewonnenen Daten können an mit ihm verbundene verschiedene andere Geräte weitergegeben werden.

Mit dem EM-3000 besteht die Möglichkeit, die Dichte und auch die Form der untersten Hornhautschicht sowohl handbetrieben als auch automatisch zu messen – und dies komplett ohne Kontakt mit dem Auge. Die Zellen der Endothel-Schicht können in einer bemerkenswert hohen Geschwindigkeit aufgezeichnet werden, da aus insgesamt 7 unterschiedlichen Varianten für die Aufnahme von 15 Bildern, die sich pro Serie erzeugen lassen (mit automatischer Anzeige des besten Bildes), gewählt werden kann.

Nach der Implantation einer phaken Intraokularlinse, wie zum Beispiel einer ICL, sollte eine jährliche Überprüfung der Endothelzelldichte mittels spekulärer Mikroskopie durchgeführt werden. Dabei werden, unter anderem, die Anzahl und die Form der Endothelzellen, also der Zellen, die die innerste Schicht der Hornhaut bilden, nicht invasiv bestimmt. Diese Zellen pumpen ständig Flüssigkeit aus der Hornhaut und sorgen so für deren Transparenz. Auch die Diagnose einer Fuchs-Endotheldystrophie, bei der vermehrt Endothelzellen verloren gehen, kann mit der spekulären Mikroskopie auf einfache Weise erstellt werden.