Femtolasik

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Femtolasik 2018-05-01T02:30:06+00:00

Femtolasik (Klingenlose LASIK)

Femtolasik

Die Einbindung eines Femtosekundenlasers in die Augenlaserchirurgie hat den Sicherheitslevel drastisch erhöht, weil seither die Hornhautlamelle nicht mehr mit einer mechanischen Klinge (dem Mikrokeratom) hergestellt wird, wie das bei älteren Methoden (der sogenannten LASIK) der Fall war.

Der Hauptvorteil des Femtosekundenlasers im Vergleich zur Klinge liegt in dessen Sicherheit. Falls dennoch ein Problem während der Behandlung auftauchen sollte, kann der Femtosekundenlaser augenblicklich gestoppt werden, und eine erneute Behandlung kann schon einen Monat später wieder erfolgen. Dies steht ganz im Gegensatz zu einer Wartezeit von mindestens drei Monaten bei Anwendung einer Klinge.

Die Hornhautlamellen, die mit einer traditionellen Klinge hergestellt werden sind um einiges dicker und sind zudem, selbst mit der gleichen Klinge, von einem Auge des Patienten zum anderen sehr variabel. Im Gegenteil dazu sind von einem Femtosekundenlaser kreierte Hornhautlamellen viel dünner und regelmäßiger. Dadurch können immer mehr Patienten, unabhängig von der Hornhautdicke, von ihrer Brille befreit werden.

Während des Eingriffs mit einem Femtosekundenlaser wird die Hornhaut nicht so viel Stress ausgesetzt wie mit einer Klinge. Darüber hinaus ist der angewendete Druck mit dem Femtosekundenlaser niedriger. Es ist so, als ob man sich das Auge etwas stärker reibt oder drückt. Damit haben sich die operativen Nebenwirkungen verringert.

WARUM FEMTOLASIK?

  1. Femtolasik ist sicher
    • Das Auge hat keinen Kontakt mit einer Klinge.
    • Die Abtrennung der tieferen Hornhautschichten voneinander ist genauer und sicherer mit dem Laser als mit dem Mikrokeratom.
    • Nach dem Schneiden mit dem Mikrokeratom gibt es keine Gewebebrücken, die Hornhautlamelle hat weniger Halt.
    • Mit dem Femtosekundenlaser entstehen sehr viel weniger Mikrotraumata im Hornhautgewebe.
    • Weniger Nebenwirkungen und Komplikationen. Mit dem Femtosekundenlaser kann der Chirurg die Lasergrenzen erweitern und sorgt somit für weniger Lichthöfe bei Nacht.
    • Das Risiko einer Entzündung nach einer Operation mit dem Femtosekundenlaser ist so gut wie nicht existent. Deshalb brauchen Sie antientzündliche Augentropfen auch lediglich eine Woche zu benutzen.
  2. Femtolasik ist genau
    • Der gesamte Arbeitsablauf des Femtosekundenlasers ist monitorisiert und er kann am Touch-Screen bedient werden.
    • Man kann die Laserimpulse direkt am Monitor verfolgen.
    • Die Parameter der Hornhautlamelle sind, den individuellen Ansprüchen jedes Auges gemäß, leicht umzustellen.
    • Das Vakuum wird mithilfe eines Computers über ein einfaches Vakuumsystem aufrechterhalten. Dies sorgt für einen gleichbleibenden Druck während des gesamten Eingriffes.
  3. Femtolasik ist schnell
    • Der Femtosekundenlaser ist ultra-schnell. Die Laserimpulsfrequenz wird in Megahertz gemessen.
    • Der gesamte Eingriff dauert lediglich ein paar Minuten.
    • Die Heilung verläuft rascher als mit anderen Methoden. Der Patient kann nach ein paar Stunden schon wieder ganz gut sehen.
  4. Femtolasik und dünne Hornhaut
    • Mit dem Femtosekundenlaser werden dünne und regelmäßige Hornhautlamellen kreiert, deshalb ist der Eingriff auch bei einer sehr dünnen Hornhaut möglich
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