Hyperopie (Weitsichtigkeit)

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Hyperopie (Weitsichtigkeit) 2018-10-23T14:54:22+00:00

Hyperopie (Weitsichtigkeit)

Eine Hyperopie (Weitsichtigkeit) tritt auf, wenn das Auge im Verhältnis zur Krümmung der Hornhaut zu kurz ist. Mit Weitsichtigkeit werden entfernte Objekte deutlicher als Objekte in der Nähe gesehen.

Bei Weitsichtigkeit werden die Lichtstrahlen, die in das Auge eindringen, nicht ausreichend gekrümmt und dadurch nicht auf der Netzhaut fokussiert, was zu einem verschwommenen Bild führt. „Weitsichtig“ ist kein genau festgelegter Begriff. Patienten mit Weitsichtigkeit können durch Anstrengung die Abbildung auf die Netzhaut richten, sodass sie klar sehen können. Sie können aber nur eine klare Sicht aufrechterhalten, indem sie ständig fokussieren, was zu Augen- und Kopfschmerzen führen kann. Leicht hyperope (weitsichtige) Patienten neigen dazu, in der Jugend sehr gut zu sehen, bis die Linse im Alter von etwa 40 Jahren an Flexibilität verliert. Bei schwerer Hyperopie wird auch in jungen Jahren schon eine Brille sowohl für die Ferne als auch für die Nahe benötigt.

Im Folgenden die Schweregrade für Hyperopie:

  • Leichte Hyperopie: < +2,00 Dioptrien
  • Moderate Hyperopie: + 2,00 bis +4,00 Dioptrien
  • Schwere Hyperopie: + 4,00 bis +6,00 Dioptrien
  • Extreme Hyperopie: > +6,00 Dioptrien