IntraLase-Femtosekunden-Laser

Der IntraLase-Femtosekunden-Laser bringt ein neues Maß an Sicherheit und verspricht durch den „All-Laser-Ansatz“ eine optimale Präzision bei der Sehkorrektur-Chirurgie. Jetzt kann die Genauigkeit eines computergesteuerten Lasers dafür eingesetzt werden, um die Hornhautklappe für eine LASIK zu schaffen. Der Laser bietet eine beispiellose Kontrolle und die Fähigkeit, die Klappe für jeden Patienten anzupassen.

Traditionell wird die Hornhautklappe mit einem mechanischen, handgeführten Gerät (bekannt als Mikrokeratom) kreiert, welches um die Klappe herzustellen über die Hornhaut bewegt wird.

Natürlich entstehen viele LASIK-Komplikationen, die auf die unvorhersehbare Leistung des Mikrokeratoms zurückzuführen sind. Der neue IntraLASIK-All-Laser-Chirurgie-Ansatz wurde in den USA eifrig begrüßt. Nun ist IntraLASIK eine sichere, computerkontrollierte Alternative zum mechanischen Mikrokeratom, um eine Hornhautklappe in der LASIK zu produzieren. Obwohl auch mechanische Mikrokeratome sicher sind, können sie in 1 von 2.500 oder 5.000 Fällen Komplikationen verursachen. Der IntraLase-Femtosekunden-Laser hebt die Sicherheit bei der LASIK auf eine höhere Stufe, indem er das Vorkommen von seltenen Komplikationen deutlich reduziert.

LASIK unter Nutzung eines IntraLase-Femtosekunden-Laser nennt man IntraLASIK.
Um den Hornhaut-Flap herzustellen, dringt der Laserstrahl, der zu einem winzigen Energiestrahl gebündelt ist, durch die äußeren Schichten der Hornhaut, ohne etwas zu bewirken, hindurch, um dann seinen innerhalb der zentralen Hautschichten der Hornhaut liegenden Brennpunkt zu erreichen. Dort wird das Hornhautklappenverfahren dann vorsichtig und schmerzlos mit bemerkenswerter Präzision eingeleitet. Der IntraLase-Femtosekunden-Laser kann auch in der Chirurgie zur Platzierung der Kanäle und zum Setzen der Eintrittsschnitte für die Platzierung von Intraokularlinsen eingesetzt werden. Für dieses Verfahren stellt der IntraLase sicher, dass die beiden Segmente genau in der gleichen Tiefe platziert werden und beseitigt die Notwendigkeit eines chirurgisch schwierig herstellbaren mechanischen Kanals.

Gegenwärtig untersuchen Forscher die Möglichkeit der Verwendung des IntraLase-Femtosekunden-Laser in anderen Verfahren, wie bei Hornhauttransplantationen und der Glaukom-Behandlung.

Warum wir in den IntraLase-Femtosekunden-Laser investiert haben:

  • IntraLASIK bietet unseren Patienten eine zusätzliche Sicherheitsmarge, indem sie mögliche Komplikationen aus mechanischen Mikrokeratomen eliminiert.
  • IntraLASIK macht es für uns möglich, auch bei Patienten mit dünnen Hornhäuten Korrektionen bei höheren Fehlsichtigkeiten durchzuführen, da der Flap präzise flach hergestellt werden kann.
  • IntraLASIK bietet beiden, dem Patienten und dem Chirurgen, ein höheres Vertrauensniveau, was das Herstellen der Klappe ohne Komplikationen betrifft. Patient und Chirurg können während der Behandlung entspannter sein, was die Prozedur wesentlich angenehmer werden lässt.
  • IntraLASIK macht die Laserkorrektur zu einem All-Laser-Verfahren, was zu mehr Präzision und Vorhersehbarkeit führt.
  • IntraLASIK erschafft eine besser passende Klappe. Sobald sie wieder zurückgesetzt wird, versiegelt sie sich, sodass auch ein Verschieben nach der Operation schwieriger wird.
  • Das Hornhautklappenverfahren bei der IntraLASIK durch den IntraLase-Femtosekunden-Laser ist schmerzloser und komfortabler, da mit dem Laser weniger Druck auf der Hornhaut angewandt wird als mit dem mechanischen Mikrokeratom.