Die Bildung des Auges

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Die Bildung des Auges

Die Bildung des Auges im menschlichen Embryo beginnt etwa 3 Wochen nach der Embryonalentwicklung und setzt sich über die 10. Woche fort. Zellen aus dem mesodermalen und ektodermalen Gewebe tragen zur Bildung des Auges bei. Das Auge stammt insbesondere aus dem Neuroepithel, dem Oberflächenektoderm und dem extrazellulären Mesenchym, das aus Neuralleiste und Mesoderm besteht. Das Neuroepithel bildet die Netzhaut, den Ziliarkörper, die Iris und die Sehnerven. Das Oberflächenektoderm bildet die Linse, das Hornhautepithel und das Augenlid. Das extrazelluläre Mesenchym bildet die Sklera, das Hornhautendothel und das Stroma, die Blutgefäße, die Muskeln und den Glaskörper.

Das Auge beginnt sich am Ende der 4. Schwangerschaftswoche als ein Paar Augenbläschen auf jeder Seite des Vorderhirns zu entwickeln. Optische Vesikel sind Auswüchse des Gehirns, die in Kontakt mit dem Oberflächenektoderm kommen, und dieser Kontakt induziert Veränderungen, die für die weitere Entwicklung des Auges notwendig sind. Durch eine Rinne an der Unterseite des Augenbläschens, bekannt als Aderhautfurche, dringen die Blutgefäße in das Auge ein. Mehrere Schichten wie Neuralrohr, Neuralleiste, Oberflächenektoderm und Mesoderm tragen zur Entwicklung des Auges bei.

Diese Entwicklung ist ein Beispiel für sequentielle Induktionen, bei denen das Organ aus 3 verschiedenen Geweben gebildet wird: Erstens gibt es eine Aussperrung des Neuralrohrs, die sogenannten optischen Vesikel. Die Entwicklung der optischen Vesikel beginnt im 3-Wochen-Embryo, ausgehend von einer sich progressiv vertiefenden Rinne in der Neuralplatte, die als Sulcus opticum bezeichnet wird. Die Proteine ​​Wnt und FGF (Fibroblast Growth Factor) spielen in diesem frühen Stadium eine Rolle und werden von einem anderen Protein namens Shisa reguliert. Wenn sich dies ausdehnt, schließt sich der rostrale Neuroporus (der Ausgang der Gehirnhöhle aus dem Embryo) und der optische Sulcus und die Neuralplatte werden zu den optischen Vesikeln. Sehnerven entstehen durch Verbindungen der Vesikel mit dem Vorderhirn.

Die Entwicklung der Linse ist eng mit der Entwicklung der Optikvesikel verbunden. Die Wechselwirkung zwischen dem wachsenden Vesikel und dem Ektoderm bewirkt, dass das Ektoderm an diesem Punkt verdickt. Dieser verdickte Teil des Ektoderms wird als Linsenplakode bezeichnet. Als nächstes invaginiert die Plakode und bildet einen Beutel, der als Linsengrube bezeichnet wird. Die Wissenschaftler untersuchen die Spannungskräfte, die für die Invagination der Linsenplakode notwendig sind, und die aktuelle Forschung legt nahe, dass Mikrofilamente in frühen Netzhautzellen vorhanden sein könnten, um Invaginationsverhalten zu ermöglichen. Die Forschung hat auch gezeigt, dass Rop-GTPase-abhängige Filopodien vom Vorläufer-Linsen-Ektoderm eine wichtige Rolle bei der Bildung der Linsengrube spielen. Schließlich wird die Grube vollständig eingeschlossen. Diese eingeschlossene Struktur ist das Linsenvesikel. Studien haben gezeigt, dass die Entwicklung von Linsen das Vorhandensein des Pax6-Gens erfordert, welches das regulatorische Gen für die Augenmorphogenese ist. Dieses regulatorische Master-Gen ist für die eng verwandte Entwicklung der Vesikel nicht notwendig. Zusätzlich wurde gezeigt, dass die Ras-Aktivierung für den Beginn der Linsendifferenzierung ausreichend ist, aber nicht ausreichend für die Vervollständigung.

Bei einem gesund entwickelten Auge mit einer Fehlsichtigkeit kann in der Regel eine Behandlung mit einem Augenlaser, wie eine LASIK, LASEK oder FemtoLASIK, angestrebt werden.

2018-11-19T10:48:29+00:00 November 19th, 2018|Lasik Blog|