Die Geschichte der Kontaktlinse – Teil 2

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Die Geschichte der Kontaktlinse – Teil 2

So hat das 1973 erfundene CAB (Celluloseacetobutyrat) wesentliche Vorteile gegenüber dem PMMA-Material.
1948 kam dann endlich die Kontaktlinse aus Kunststoff auf den Markt.

Sie bedeckte auch nicht mehr die Sklera, sondern nur noch den Hornhautbereich des Auges. Die Erfindung war revolutionär. Otto Wichterle war dann derjenige, der durch Forschung und Experimente das biokompatible Hydrogel HEMA (Hydroxyethylmethacrylat) zur Kontaktlinsenherstellung erfand, angeblich während einer Zugreise 1956.
1961 baute er die erste Maschine, die die Serienherstellung der weichen Kontaktlinse ermöglichte.

Die Herstellung der weichen Kunststoffkontaktlinse war geboren.

Weichlinsen verdanken ihren gelartigen Charakter der besonderen Eigenschaft, Wasser aufnehmen zu können. Die fachliche Bezeichnung lautet dementsprechend Hydrogellinsen. Weiche Linsen gehören zur Gruppe der Corneasklerallinsen, also Linsen, die hauptsächlich auf der Hornhaut und nur zu einem kleinen Teil auf der skleralen Konjunktiva aufliegen. Die Firma Bausch und Lomb fertigte ab 1971 diese Art von Kontaktlinsen, die heute noch gekauft werden kann. Durch heutige moderne Materialien können Austauschlinsen gefertigt werden, die einen hohen Tragekomfort besitzen und im 2- bis 4-wöchigen Rhythmus gegen ein neues Paar ausgetauscht werden. Seit 2009 ist die Ein-Tages-Kontaktlinse auf dem Markt, die ein lästiges tägliches Reinigen und eine Lagerung unnötig machen. Die Kontaktlinse hat enorme Fortschritte vollbracht. Nahezu alle Fehlsichtigkeiten können mit Kontaktlinsen versorgt werden.

Jedoch bergen auch die besten sitzenden Kontaktlinsen gewisse Risiken für das Auge. Durch den ständigen – wenn auch nur leichten – Druck der Kontaktlinse auf die Hornhaut kann sich letztere verformen. Die Gas- und Flüssigkeits-Austauschmechanismen der Hornhaut sind teilweise gestört, sodass eine Unterversorgung der Hornhaut durch zu langes Tragen von Kontaktlinsen oder auch eine falsche Anpassung der Linsen die Hornhaut dünner werden lässt. All dies führt zu Beschwerden und Unbehagen, sodass auf Dauer das Tragen der Kontaktlinsen für den Fehlsichtigen zur Qual wird. Hier kann eine gute Beratung helfen, um eine gute Alternative für das Tragen von Kontaktlinsen zu finden. Informieren Sie sich über die Möglichkeit einer refraktiven chirurgischen Behandlung, der sogenannten LASIK.

2018-10-26T16:28:19+00:00 März 16th, 2018|Lasik Blog|