Farbsehschwäche

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Farbsehschwäche

An unserer Netzhaut gibt es verschiedene Zapfentypen, die verschiedene Farben wahrnehmen und an unseren Sehnerv weiterleiten. Es wird unterschieden zwischen Rot, Grün und Blau. Ist das Farbsehen gestört, kommt es häufig dazu, dass Betroffene nicht zwischen Rot und Grün unterscheiden können. Über den Sehnerv gelangt das Farbsignal zu unserem Gehirn, welches dann Bild und Farbe zusammensetzt. Bei Vorgängen wie diesen kann es sein, dass es zu Fehlern bei der Übertragung von Farbsignalen kommt. Ist der Betroffene von einer Farbsehschwäche betroffen, so können diese angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Eine angeborene Farbsehschwäche ist meist genetisch bedingt. Häufiger leiden Männer unter einer Farbsehschwäche, Frauen weniger. Ausschlaggebend für eine Farbsehschwäche ist ein X-Chromosom, welches den Fehler im Farbsehen trägt. Ursache für ein schlechtes Farbsehen ist meistens eine Zapfenregion, die nicht gut genug funktioniert. Dadurch, dass eine Zapfenregion nicht ausreichend arbeitet, nimmt der Betroffene nur zwei Farben wahr. Wenn so etwas auftritt, kann es sein, dass es zu der berühmten Rot-Grün-Schwäche kommt. Fälle, in denen alle Zapfentypen ausfallen, sind sehr selten; kommt es dazu, spricht man von der totalen Farbblindheit. Patienten, die an einer totalen Farbblindheit leiden, sind meistens zusätzlich noch sehr lichtempfindlich und sehen ihre Umgebung nur in Schwarz, Weiß und Grau. Bei einer Farbsehschwäche haben viele Menschen Schwierigkeiten im Alltag, so ist zum Beispiel die Ausübung mancher Berufe gar nicht möglich. Kreative Berufe wie Maler und Lackierer oder Tätigkeiten in einem Modegeschäft sind aufgrund der fehlenden Farbwahrnehmung nicht möglich. Die meisten Betroffenen können kein Auto mehr fahren, weil sie die Warnsignale wie Bremslicht oder Ampelfarben schlecht erkennen können. Auch Erkrankungen an der Netzhaut können eine Farbsehschwäche hervorrufen. Tritt eine Farbsehschwäche nach Einnahme bestimmter Medikamente ein, sollte zeitnah ein Augenarzt informiert werden.

2018-05-14T10:51:38+00:00 April 25th, 2018|Lasik Blog|