Stauungspapille

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Stauungspapille

Ein Ödem im Auge bezeichnet man auch als Stauungspapille, die eine Vielzahl an verschiedenen Ursachen haben kann. Bei Nicht-Behandlung kann eine Stauungspapille zu schweren Seheinschränkungen oder sogar zum Tode führen. Bei einer Stauungspapille kommt es zu Wassereinlagerungen an der Stelle, wo der Sehnerv mit der Netzhaut zusammentrifft. Durch das eingelagerte Wasser entsteht eine Schwellung am Sehnervkopf. Üblicherweise sind beide Augen von einer Stauungspapille betroffen.

Wie oben schon gesagt, hat eine Stauungspapille viele unterschiedliche Ursachen, zum Beispiel sind Erkrankungen, die verschiedene Behandlungsmethoden erfordern, ein möglicher Grund für eine Stauungspapille. Jede Altersgruppe und auch jedes Geschlecht ist gleich stark betroffen, dennoch kommt die Stauungspapille nicht häufig vor. Wird die Stauungspapille unzureichend behandelt, kann es zu schweren nicht-reparierbaren Schäden am Sehnerv kommen. In sehr schlimmen Fällen kann sie sogar zum Tod führen. Eine der häufigsten Ursachen, die eine Stauungspapille auslösen können, ist erhöhter Hirndruck. Auch eine Missbildung des Schädels kann zu erhöhtem Hirndruck führen. Typische Anzeichen bei einer Stauungspapille sind Kopfschmerzen und Sehschwankungen/ -störungen.

Liegen die typischen Anzeichen vor, sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden, der die Diagnose sicherstellt. Beim Arzt werden erstmal eine Reihe von Untersuchungen angeordnet. Meistens startet man mit einer Ophthlamoskopie, gefolgt von eine Sonographie des Auges. Auch nicht unüblich ist eine Kernspin- oder Computertomographie.

Durch den vorhandenen Druck am Sehnerv, der durch die Stauungspapille entsteht, kann es folglich auch zu einer Erblindung kommen. Anzeichen wie Sehstörungen können ohne besonderen Grund bei einer Stauungspapille auftreten. Die Kopfschmerzen, die ebenfalls typisch sind, können tagsüber oder sogar nachts auftreten, sodass es bei dem Betroffenen zu Schlafstörungen und Depressionen kommen kann.

Ist ein Hirntumor die Ursache, ist eine positive Prognose nicht immer gegeben, da die Lebenserwartung der Patienten schon meist verkürzt und eingeschränkt ist. Die Behandlungen fallen je nach Ursache der Erkrankung unterschiedlich aus. Bei erhöhtem Hirndruck versucht man, diesen medikamentös zu senken. Bei einem Tumor ist der Patient meistens schon auf eine Chemotherapie angewiesen.

2018-10-26T10:34:50+00:00 September 12th, 2018|Lasik Blog|