Was ist Presbyopie?

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Was ist Presbyopie?

Presbyopie ist die natürliche Verschlechterung, Dinge in der Nähe sehen zu können. Es betrifft alle Erwachsenen und beginnt etwa mit dem 40. Lebensjahr.

Die LASIK ist eine exzellente Option, um Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Astigmatismus zu korrigieren. Um eine Presbyopie, welche durch die Verhärtung unserer natürlichen Augenlinsen verursacht wird, zu korrigieren, ist eine LASIK nicht geeignet.

Falls bei Ihnen schon eine LASIK durchgeführt wurde – oder Sie eine planen – sollten Sie wissen, dass sich trotzdem eine Presbyopie entwickelt und Sie dann eine Lesebrille benötigen werden, um dies zu korrigieren.

Symptome der Presbyopie

Wenn Sie einige der folgenden aufgeführten Symptomen erfahren und Sie älter als 40 Jahre sind, sollten Sie mit ihrem Augenarzt über Presbyopie sprechen.

Auftretende Schwierigkeiten beim Lesen von Büchern oder Zeitschriften, Computerarbeiten oder andere Naharbeiten kommen etwa ab dem 40. Lebensjahr hinzu. Hier ein paar typische Dinge, die eine Presbyopie mit sich bringt:

  • Den Arm ausstrecken müssen, um kleinere Dinge lesen zu können
  • Häufig auftretende Kopfschmerzen oder angestrengte Augen

Nicht-chirugische Behandlungsmethoden

Die gute Nachricht ist, dass Presbyopie oft leicht und günstig zu korrigieren ist. Übliche nicht-chirugische Behandlungsmethoden sind:

  • Lesebrillen tragen, die Sie fast überall kaufen können
  • Eine speziell angefertigte Lesebrille beim Augenoptiker bestellen
  • Mehrstärkenbrillen oder Kontaktlinsen, welche zwei oder mehr Stärken für unterschiedliche Entfernungen haben, tragen
  • Monovision-Kontaktlinsen

Menschen, die eine LASIK erhalten haben, entscheiden sich oft für Lesebrillen, um ihre Presbyopie zu korrigieren, anstatt sich weiteren chirurgischen Eingriffen zu unterziehen.

Besondere Behandlungsoptionen

Wenn Sie nicht daran interessiert sind, Lesebrillen oder Kontaktlinsen zu tragen, um ihre Presbyopie zu korrigieren, stehen folgende chirurgische Methoden als Alternative zur Verfügung:

  • Monovison-LASIK: Hierbei wird ein Auge auf die Ferne und das andere auf die Nähe korrigiert. Manche haben ein Problem damit, sich an Monovision zu gewöhnen, wobei sie dann Schwierigkeiten mit ihrer Tiefenwahrnehmung erfahren.
  • Refraktiver Linsenaustausch: Dies ähnelt einer Katarakt-OP; die natürliche Augenlinse wird durch eine Kunstlinse ersetzt.

In naher Zukunft wird es weitere vielversprechende chirurgische Möglichkeiten geben, wie etwa:

  • KAMRA-Inlay: Hierbei wird in das Auge ein Linsen-Implantat, kleiner als eine Kontaktlinse, eingesetzt. Diese Methode sorgt für eine bequeme, natürliche Nahsicht. Dieses Inlay wurde erst kürzlich in Kanada zugelassen. In Amerika gibt es KAMRA allerdings noch nicht.
  • Multifokale LASIK oder PresbyLASIK: Hier wird ein Laser verwendet, der mehrere getrennte Behandlungszonen erstellt. Dies sorgt für deutliches Sehen bei unterschiedlichen Entfernungen. Diese Form der LASIK wird in vielen Länder angewendet, ist aber in den USA noch nicht zugelassen.

Das Vorhandensein einer Presbyopie oder das Wissen, dass Sie wahrscheinlich eine bekommen, sollte Sie nicht davon abhalten, sich jetzt für eine LASIK zu entscheiden – insbesondere wenn Sie zwischen 20 bis Mitte 30 Jahre alt sind. Dadurch ist es möglich, viele Jahre lang die Möglichkeiten einer verbesserter Sicht ohne Brillen oder Kontaktlinsen zu genießen. Auch wenn altersbedingte Sichtprobleme wie Presbyopie auftreten, können Sie die Vorteile der klaren Sicht in der Ferne immer noch genießen, auch wenn Sie dann eine Lesebrille benötigen.

Sprechen Sie mit ihrem Augenarzt über mögliche Behandlungsmethoden, um Ihre Presbyopie korrigieren zu lassen.

 

 

2018-07-12T13:57:57+00:00 April 9th, 2018|LASIK|