Warum ist trockene Heizungsluft schlecht für die Augen?

Warum ist trockene Heizungsluft schlecht für die Augen?

Was gibt es Schöneres, als an einem kalten Wintertag zu Hause die Heizung aufzudrehen und es sich gemütlich zu machen? So gemütlich es in einem warmen Raum auch ist – trockene Heizungsluft ist schlecht für die Augen. Häufig röten sich diese, werden trocken, jucken und brennen.

Trockene Schleimhäute verursachen trockene Augen.

Das Heizen verursacht häufig trockene Schleimhäute, die ihrerseits zu trockenen Augen führen. Wird nicht mehr ausreichend Tränenflüssigkeit produziert, gibt es nicht mehr genügend Flüssigkeit für die Horn- und Bindehaut.

Auf den Augen befindet sich ein Tränenfilm, der die Augen befeuchtet und reinigt. Antikörper und Enzyme, die sich in der Tränenflüssigkeit befinden, schützen das Auge vor Krankheitserregern und versorgen es mit Nährstoffen. Ist das Auge gesund, wird die Tränenflüssigkeit durch das Blinzeln verteilt. Wenn die Augen aber einer trockenen Heizungsluft ausgesetzt sind, verdunstet der natürliche Tränenfilm schneller. Die trockenen Augen jucken und brennen.

Nicht nur trockene Heizungsluft ist schlecht für die Augen. Die Bildschirmarbeit ist ebenfalls problematisch und verstärkt die Probleme, die durch die Heizungsluft auftreten. Wenn man lange konzentriert auf den Bildschirm blickt, verringert sich der Lidschlag. Dieser erfolgt normalerweise ca. zehn- bis 15-mal in der Minute. Wer sich konzentriert, blinzelt seltener. In der Folge trocknet das Auge aus, denn es wird nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt. Es handelt sich dabei um ein weltweit verbreitetes Zivilisationsproblem.

Was hilft bei trockenen Augen durch Heizungsluft?

Gegen die trockene Heizungsluft hilft es, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen. Dazu können Sie beispielsweise eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen. Haben Sie eine Fußbodenheizung, können Sie einen Luftbefeuchter im Raum aufstellen.

Gerade im Winter sollte auf regelmäßiges Lüften geachtet werden – umso mehr, wenn sich mehrere Personen in einem Raum befinden. Regelmäßiges Lüften sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit und beugt auch der Übertragung von Grippeviren vor.

Zu einem gesunden Raumklima tragen auch bestimmte Pflanzen bei. So etwa die Grünlilie, Bergpalme oder die Birkenfeige. Diese Pflanzen filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Daher sind sie sogar für das Schlafzimmer geeignet.

Augentropfen und Gele unterstützen die Augen dabei, wieder mehr Tränenflüssigkeit zu bilden. Wann immer etwas an den Augen aufgetragen wird, ist besonders auf saubere Hände zu achten. Ansonsten können Bakterien in die Augen gelangen, die Infektionen verursachen können.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Dauern die Augenprobleme an, die durch die trockene Heizungsluft entstanden sind und verschaffen auch die oben aufgeführten Tipps keine nachhaltige Verbesserung des Zustands, sollte ein Facharzt konsultiert werden. Er kann die Ursache für die Beschwerden zuverlässig abklären. Manchmal können sich hinter diesen Symptomen auch ernsthafte Erkrankungen verbergen.

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