Wie lange sollte man nach Krankenpflege oder Schwangerschaft für eine Augenlaser-OP warten.

Augenlasern nach Schwangerschaft

Ein Augenlaser-Eingriff ist eine sichere, freiwillige Behandlung. Die Sicherheitsmaßnahmen, die Augenlaserchirurgen treffen, um den Erfolg der Behandlung sicher zu stellen, sind der Garant dafür.

Um einen Augenlaser-Eingriff zu erhalten, müssen Sie bestimmte Vorraussetzungen erfüllen um ein geeigneter Kandidat für den Eingriff sein. Lesen Sie weiter, welche Faktoren für eine Augenlaser-Eignung bedeutsam sind und welche Rolle einer Schwangerschaft dabei zukommt!

Schwangerschaft und Augenlaser-Eingriffe schließen einander aus

Traurigerweise ist eine Schwangerschaft ein Grund der dagegen spricht, dass Sie sich einem Augenlaser-Eingriff unterziehen. Realistisch betrachtet, bringt eine Schwangerschaft Ihren Hormonhaushalt durcheinander.

Während einer Schwangerschaft kommt es hormonellen Schwankungen. Diese machen Ihre Sehkraft unkalkulierbar und führen dazu, dass sich diese ständig ändert.

Eine stabile Sicht ist eine Notwendigkeit für einen erfolgreichen Augenlaser-Eingriff. Können Sie sich vorstellen, sich einem Augenlaser-Eingriff zu unterziehen und Ihre Sicht verändert sich im Anschluss? Dies würde den Eingriff zunichte machen, wenn Ihre Sicht danach zu Ihrem Ausgangszustand zurückkehrt. Dies wäre eine Verschwendung von Zeit und Geld.

Während einer Schwangerschaft können Sie während dieser Zeit keinen Augenlaser-Eingriff durchführen lassen. Chirurgen empfehlen diesbezüglich, damit mindestens 2 bis 6 Monate nach dem Stillen zu warten.

Ab da sollte Ihre Sicht stabiler sein und Sie können dann immer noch sehen, ob Sie ein Kandidat für einen Augenlaser-Eingriff sind.

Weitere Anforderungen an eine Eignung für eine Augenlaser-Behandlung

Eine Schwangerschaft ist nicht das einzige, was Sie noch zurückhält, ein Leben ohne Brille zu erreichen. Sie müssen sich daher zum Thema Augenlaser-Behandlung beraten lassen. Eine Beratung ist die einzige Möglichkeit, herauszufinden, ob Sie für einen Augenlaser-Eingriff geeignet sind.

Dabei gehen wir Ihren Gesundheitszustand, Ihre medizinische Vorgeschichte, den Zustand Ihrer Augen und weitere Faktoren noch einmal gemeinsam durch.

Ihr Gesundheitszustand kann auf einen Augenlaser-Eingriff Einfluss nehmen und Auswirkungen auf Ihre Heilungsfähigkeit haben. Krankheiten wie Diabetes oder Autoimmunstörungen blockieren die Fähigkeit Ihres Körpers zur Heilung. Wenn Sie unter solchen Beschwerden leiden, kann das einem Augenlaser-Eingriff im Wege stehen.

Wenn Sie in der Vergangenheit einen Eingriff am Auge hatten oder ansonsten vernarbte Hornhäute haben, wäre ein Augenlaser-Eingriff ebenfalls nicht das Richtige für Sie. Wenn Sie genetische Auffälligkeiten haben, wie z.B. geweitete Pupillen oder eine zu heftige Verschreibung, wäre Augenlasern nicht sicher für Sie.

Falls Ihre Hornhäute nicht dick genug sind, könnte eine Augenlaser-Behandlung Komplikationen auslösen. Es ist wichtig, eine normale Hornhautdicke zu besitzen, weil der Augenlaser eine geringe Menge von dem Gewebe abträgt.

Falls Sie weitere Fragen haben oder eine Persönliche Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns gerne.

 

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